Albstadt – Ebingen

Albstadt - Ebingen, 2014

Albstadt – Ebingen

Nach paralleler Durchführung der freiraumgestalterischen Wettbewerbe für die Bereiche „Bürgerturmplatz“ (1. Preis Büro Planstatt-Senner) und „Straßen und Plätze der oberen Vorstadt“ (1. Preis Büro Ernst + Partner), wurden zwecks gestalterischer Zusammenführung im Zuge der Neugestaltung der Ebinger Innenstadt übergeordnete Gestaltungsabsichten definiert. Somit erhält die gesamte Ebinger Innenstadt ein einheitliches Bild. 

Als Bodenmaterial wird einheitlich für alle Bereiche Granit mit gelblich-bräunlicher Färbung in unterschiedlicher Formatigkeit verwendet.
Somit bleiben differenzierte Planungs- und Gestaltungsabschnitte ablesbar und dennoch wird ein harmonischer einheitlicher Gesamteindruck möglich. 

Die Kontur der Altstadt wurde an ihren Rändern räumlich geprägt durch das Spalier der giebelständigen Häuser. Um in diesem Bereich das eigenständige Erscheinungsbild der „Alten Stadt“ innerhalb des städtischen Kontextes zu stärken, wird der Verlauf der historischen Stadtmauer konzeptionell aufgegriffen. Einem „Saum“ ähnlich wird die Kontur der Altstadt nun umlaufend mit einer „Bodenintarsie“ aus Basaltkleinpflaster eingefasst und erhält mit einem besonderen Beleuchtungskonzept eine eigene Identitätsmarke. An den ehemaligen Stadttoren markieren in Form von Lichtstelen die Zugangssituationen in den mittelalterlichen Stadtkern.

  • Innenstadtsanierung
  • Wasserlauf
  • Beleuchtungskonzept
  • Skulpturen

Der räumlich markant gefasste Platzraum der Oberen Vorstadt soll in seiner Funktion als städtische Bühne und Ort der Kommunikation gestärkt werden. Die bestehenden qualitätvollen, städtebaulichen Strukturen werden herausgearbeitet und die ursprünglich vorhandenen Gestaltungselemente und Einbauten werden mit zeitgenössischer Gestaltsprache neu interpretiert.
Markantes Gestaltungselement ist der Wasserlauf mit seinen ausdruckstarken Skulpturen des zeitgenössichen Bildhauers Peter Lenk.

Höhenmeter

Die Gestaltungskonzeption für die Marktstraße unterstützt die stadträumlich und funktional hohe Wertigkeit dieses zentralen Stadtraums durch einen durchgängigen, von Fassade zu Fassade reichenden, in Bahnen verlegten Granitplattenbelag. Das eingelegte Band aus großformatigen Granitplatten, überstellt mit Bäumen markiert, die Verweilzone. Sie ist Plattform für Stadtmobilar, Spielinseln aber auch Gastronomie im öffentlichen Raum.

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